Ein besonderes Suppenkochbuch

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SuppenkochbuchDas erste Freiburger „Suppenkochbuch – Rezepte und Geschichten von Freiburgerinnen aus aller Welt“

(Hrsg. Diakonieverein Freiburg e.V.)

Überall auf der Welt werden Suppenrezepte über Generationen weitergegeben, neu erfunden, heiß geliebt und manchmal kalt gegessen. Und dreimal aufgewärmt schmecken sie oft am besten.

Im Rahmen des interkulturellen Projektes „Suppenküche international“ des Diakonievereins Freiburg e. V. produzierte eine Redaktionsgruppe von sieben Frauen aus unterschiedlichen Herkunftsländern mit professioneller Unterstützung ein Suppenkochbuch. Hierbei wurden die Frauen von der Sozialpädagogin Melanie Beulich und Medienpädagogin Irene Schumacher angeleitet.

Das Projekt wurde verwirklicht in Kooperation mit der Interkulturellen Teestube im Stühlinger (Kreuzgemeinde, Fehrenbachallee 50) sowie den weiteren Interkulturellen Frauentreffpunkte über FrauenStärken im Quartier.

Seit März 2011 arbeiteten die Frauen an ihrem Vorhaben und erwarben hierüber vielfältige Kompetenzen im Umgang mit dem PC, dem Verfassen von Texten oder der überzeugenden Präsentation ihres Vorhabens.

Annette Aly bereicherte das Vorhaben mit einer kreativen Schreibwerkstatt. Die Ergebnisse sind in das Suppenkochbuch mit eingeflossen.

Während der Treffen in der Kreuzgemeinde, im Quartiersladen, bei Kommunikation und Medien oder im Medienraum von Kubus³ wurde vieles besprochen, diskutiert, gekocht, gelacht, gegessen und die Frauen haben voneinander Neues erfahren.

Über die Kulturen verschiedener Länder, den Alltag, den Sprachen, dem Heimatgefühl und den Geheimnissen der köstlichsten Suppen. Sie durften in vielen Küchen in die Suppentöpfe schauen und lernten so Freiburg aus einer neuen Perspektive kennen.

Das Suppenkochbuch ist mit viel Freude, Sorgfalt, Engagement und der Beteiligung von 50 Frauen mit 21 verschiedenen Nationalitäten entstanden. Alle beteiligten Frauen leben in und um Freiburg. Manche erst seit kurzer Zeit, manche schon ihr Leben lang. Das Redaktionsteam wählte Frauen für das Kochbuch aus, die ausgehend von ihrem Rezepte etwas aus ihrem Leben erzählen wollten.

Das Buch enthält 41 Suppenrezepte, Suppentexte und Interviews von Freiburgerinnen aus aller Welt. Von Japan über die Türkei bis nach Freiburg. Suppen erzählen viele Geschichten.

Das Kochbuch kann über die Diakonie bezogen werden, ist aber auch über die Jos Fritz Buchhandlung in der Wilhelmstraße erhältlich.

Das Projekt konnte mit der finanziellen Förderung über das Programm „Stärken vor Ort“ der Stadt Freiburg, dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und dem Europäischen Sozialfonds der Europäischen Union realisiert werden.

Wenn sie mehr über unser Projekt erfahren wollen: Melanie Beulich beulich@diakonie-freiburg.de und Irene Schumacher ischumacher@arcor.de

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